Ehemalige Kupferfabrik Wankmiller

Sanierung eines Altstandortes aus der Metallverarbeitung inkl. Gasgrubensanierung
Der Auftrag zur Sanierung der ehemaligen Kupferfabrik beinhaltete den Abbruch von ehemaligen Werkhallen sowie die Sanierung des 4.000 m² großen Betriebsgeländes. Die Sanierung wurde mittels Voraushub bis zu einer Tiefe von 3 m unter Geländeoberkante sowie 95 Großlochaustauschbohrungen bis zu einer Tiefe von 11 m unter Geländeoberkante durchgeführt.

Im Rahmen der Sanierung wurden auch zwei alte Teergruben auf dem Gelände entleert und rückgebaut. Die Entsorgung umfasste 13.000 Tonnen kontaminiertes Material (PAK > 5.000 mg/kg, Kupfer > 25.000 mg/kg) mittels thermischer Behandlung und Deponierung (> DK II) sowie 6.500 Liter hochkonzentrierte Schwefelsäure aus Produktionsrückständen. Ferner gehörte der Betrieb einer Wasserhaltung und -reinigung mit einer Durchsatzleistung von 10 l/s, einer Abluftabsaugung und -reinigung sowie der Einsatz und Betrieb eines Hochdrucknebelsystems zur Geruchs- und Staubeindämmung zum Auftrag. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme wurde die Baugrube wieder verfüllt und eine Geländeprofilierung durchgeführt.

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